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Statistiken

Absolute und relative Häufigkeiten von Inzidenz und Mortalität sind wichtige Maßzahlen in der Krebsepidemiologie. Die alterspezifische Inzidenz beschreibt – bezogen auf den angegebenen Zeitraum - das Erkrankungsrisiko für die im jeweiligen Altersintervall lebenden Personen. Davon zu unterscheiden ist die Altersverteilung bei Diagnosestellung, wie sie der Kliniker im Versorgungsalltag wahrnimmt. Analog beschreibt die Mortalität das Sterberisiko bzw. die Verteilung.
Bei unterschiedlicher Bevölkerungszahl und Bevölkerungsaufbau verschiedener Länder sind die absoluten und relativen Häufigkeiten allerdings nicht direkt vergleichbar. Die altersspezifischen Raten werden daher zusätzlich in altersstandardisierte Raten umgerechnet, um Vergleichbarkeit zu erreichen. Diese altersstandardisierten Raten beziehen sich auf 100.000 Personen, deren Altersverteilung einem realen oder geschätzten Bevölkerungsaufbau entspricht, z.B. geschätzte Weltbevölkerung für den so genannten Weltstandard, geschätzte Europabevölkerung für den Europastandard, Bevölkerungsaufbau von 1987 für den BRD-Standard.
Unter tumorspezifischen Auswertungen sind für die einzelnen Tumorentitäten Analysen zu den krankheitsspezifischen Basisdaten, zum Survival und zu tumorspezifischen Besonderheiten zu finden.